6. August 2020Autor: eventmasterbook – Magazin (Redaktionsteam)

Event-Marketing 10 Tipps für wirksame Event-Newsletter

Gelungene Einladungen sind der Garant für viele Besucher. Gerade bei größeren Veranstaltungen zu komplexen Business-Themen bietet es sich an, rechtzeitig im Vorfeld der Veranstaltung, aber auch für die Zeit danach, einen Event-Newsletter zu launchen, um mit der Zielgruppe in Kontakt zu bleiben.

Die Erstellung eines solchen Event-Newsletters ist mit einiger Arbeit verbunden. Deshalb sollte man die wichtigsten Fehlerquellen kennen (und vermeiden), die zu einer schlechten Performance führen.

Der Betreff
Die Betreffzeile einer E-Mail entscheidet, ob der Empfänger die Nachricht überhaupt öffnet. Der Betreff sollte einen relevanten Aufhänger haben und nicht immer den gleichen Text für alle Ausgaben des Newsletters beinhalten. Neugier schürt man u.a. durch Aufrufe (Nicht verpassen …), persönliche Ansprache (Lieber Max …), ein VIP-Angebot (Exklusiv für Sie …), Zeitlimits oder Countdowns (Noch 24 Stunden bis …) oder über ein aktuelles Thema, das für die Zielgruppe momentan sehr relevant ist.

Der Look & Feel
Die Betreffzeile und die Vorschau sollten keine Wörter oder Zeichen enthalten, die auf eine Spam-Mail hindeuten, z.B. Emojis, mehrere Dollar-Zeichen ($$$), Begriffe in Großbuchstaben wie "GRATIS" oder "NEU" oder ähnlich reißerische Stilmittel.

Die Vorschau
Der Preheader sollte nicht leer bleiben, sondern den ersten Beitrag teasern. Eine leere Vorschau macht keine Lust darauf, den Newsletter zu öffnen. Wichtig: Betreff, Preheader und Inhalt müssen konsistent sein, d.h. zu einander passen. Alles andere verwirrt den Leser.   

Der Absender
Als Absender-Adresse sollte man eine möglichst persönliche bzw. individuelle E-Mail (also: name@musterevent.de statt info@musterevent.de) wählen. Zu vermeiden sind hier noreply-Absender. Sie wirken besonders unpersönlich, was gerade bei Event-Zielgruppen, denen es ja auch um Kontakte und Networking geht, nicht förderlich ist.

Die Anrede & Tonality
Auch Newsletter-Abonneten, die ganz im Sinne der DSGVO (hier: Datensparsamkeitsgebot) nur ihre E-Mail-Adresse bei der Registrierung angegeben haben, sollten dennoch möglichst persönlich begrüßt und angesprochen werden. "Liebe Leserin, lieber Leser …" ist das Minimum. Man kann auch kreativere Ansprachen wählen, z.B. "lieber <Marken-Name>-Fan">. Am besten ist immer noch die namentliche Anrede, wobei man den Namen des Empfängers im weiteren Text nicht zu oft wiederholen sollte, da dies schnell übertrieben "verkäuferisch" wirkt. 

Mobile Optimierung
Viele Menschen lesen ihre Newsletter auf ihrem Smartphone. Daher ist es wichtig, die Datenmenge, die man verschickt, auf ein Minimum zu reduzieren. Bilder sparsam einsetzen (Bilder als Blickfang oder Zusatzinformation platzieren, aber nicht inflationär), Texte eher kurz halten. Und: Keine Spalten, sondern Bilder und Texte klar untereinander (gemäß ihrer Wichtigkeit für den Leser) arrangieren.

Relevanter Content & Anlassbezug
Relevanter Content ist ein "Muss" für jeden Newsletter-Ersteller. Wer nichts Interessantes zu sagen hat, sollte seine Zielgruppe nicht mit Belanglosem belästigen. Wenn man den Newsletter in einer häufigen Frequenz (z.B. täglich oder 2 x wöchentlich) verschicken will, sollte man sich überlegen, ob man statt eines klassischen Mehrthemen-Newsletters auf einen Single-Topic-Konzept wechselt. Für jede Ausgabe braucht man dann aber ein echtes Highlight-Thema oder einen aktuellen Aufhänger, da sonst die Empfänger schnell ermüden.

Fehlerkontrolle
Nichts ist ärgerlicher, als ein interessierter Leser, der einen Link im Newsletter klickt und eine Fehlermeldung erhält. Vor dem Newsletter-Versand sollte man immer alle Links testen und auch die Texte nochmals lesen (bzw. durch ein Korrekturprogramm laufen lassen), da sich allzu viele Grammatik- oder Rechtschreibefehler nicht gut auf das Absender-Image auswirken.

Aktionsmöglichkeit / Interaktion
Newsletter, die "nur" zum Lesen gemacht sind, werden schnell langweilig. Wenn jeder Newsletter eine User-Aktion ermöglicht, ist dies spannender. Bieten Sie z.B. die Teilnahmemöglichkeit an einem Quiz oder Voting, oder eine Downloadmöglichkeit für ein Whitepaper etc an. Damit der Leser auch wirklich aktiv wird, braucht man gute CTAs (call to action). Was soll / kann der Leser jetzt tun? Diesen CTA bitte immer farblich vom Text absetzen, damit er schnell auffällt. Die Handlung, zu der aufgefordert wird, sollte möglichst risikolos sein, d.h. Hinweise auf einen "kostenfreien Download" oder "kostenfreien Testzugang" etc. sind besser als wenn man direkt etwas "bestellen" muss.

Respekt für den Leser
Aus Respekt vor dem Leser sollte man in jeden Newsletter eine gut sichtbare Kontaktmöglichkeit für Fragen und Anregungen einbauen. Auch das Abmelden vom Newsletter sollte so einfach wie möglich sein. Es ist zwar schade, wenn jemand kein Interesse mehr an den News hat, aber genervte Newsletter-Empfänger führen letztlich niemandem zum Erfolg. Es ist nicht nur rechtlich vorgeschrieben, sondern auch aus der Marketingperspektive sinnvoll, Abmelder aus dem Verteiler zu streichen.


Titelbild: stock.adobe.com | Gajus

Kategorie(n):

  • Marketing

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