Fever und Exhibition Hub eröffnen am 30. Oktober 2026 in der Neuen Hopfenpost eine immersive Erlebniswelt zwischen Lichtkunst, Virtual Reality und spielerischer Interaktion. Das Konzept setzt auf eine Form der Live-Kommunikation, bei der nicht die Betrachtung, sondern die persönliche Erfahrung im Mittelpunkt steht.
Am 30. Oktober 2026 eröffnet in der Neuen Hopfenpost in München-Maxvorstadt die immersive Experience "Dream Rooms". Hinter dem Konzept stehen Fever und Exhibition Hub, die mit surrealen Raumwelten, Licht, Musik, Bewegung und interaktiven Installationen eine begehbare Traumlandschaft schaffen wollen.
Der rund 60 bis 90 Minuten dauernde Besuch führt durch unterschiedliche Erlebnisräume, die gezielt mit Wahrnehmung, Emotionen und körperlicher Interaktion arbeiten. Die Besucher sollen dabei nicht nur Zuschauer sein, sondern selbst zum Bestandteil der Inszenierung werden. Das Versprechen lautet: Träumen mit offenen Augen.
Das Konzept richtet sich an alle Altersgruppen und greift insbesondere ein Bedürfnis auf, das über klassische Freizeitunterhaltung hinausgeht: die Möglichkeit, gewohnte Wahrnehmungsmuster zu verlassen und sich auf unbekannte Erfahrungen einzulassen.
Die Wiederentdeckung des Staunens
Im Mittelpunkt von Dream Rooms steht die Idee, spielerische Neugier und Entdeckerfreude auch für Erwachsene wieder erlebbar zu machen.
Grant Dudson, Global Creative Director von Fever Originals, erklärt:
"The Dream Rooms wurde geschaffen, um ein Gefühl zurückzubringen, das viele Erwachsene im Laufe der Zeit verloren haben: das Gefühl, etwas zum ersten Mal zu entdecken. Einen Impuls des Neuen. Es ist eine Einladung, das Unbekannte zu erkunden, Logik loszulassen und einfach zu fühlen – genau wie wir es in Träumen tun."
Diese Leitidee bestimmt die Gestaltung der Räume. Statt einer linearen Ausstellung mit erklärenden Exponaten erwartet die Besucher eine Abfolge unterschiedlicher Sinneserfahrungen. Neonlicht, Reflexionen, schwebende Objekte, ungewöhnliche Texturen und großformatige Installationen schaffen Umgebungen, die sich bewusst von alltäglichen Raumerfahrungen unterscheiden. Die Besucher können sich durch diese Welten bewegen, Installationen berühren und eigene Wege der Auseinandersetzung finden. Damit rückt die individuelle Wahrnehmung an die Stelle einer vorgegebenen Interpretation.
Immersive Raumgestaltung zwischen Kunst und Entertainment
Zu den zentralen Installationen gehört die "Descension Chamber" des Londoner Lichtkünstlers Frankie Boyle. Durch das Zusammenspiel von Licht und Bewegung entsteht eine hypnotische Umgebung, die das räumliche Orientierungsgefühl und die Wahrnehmung von Perspektiven beeinflussen soll.
Im "Disco Pit" werden Musik, Bewegung und Licht zu einer dynamischen Erlebnisumgebung kombiniert. Andere Räume setzen auf Farbwelten, Reflexionen und schwebende Elemente.
Die unterschiedlichen Inszenierungen folgen keiner einheitlichen Ästhetik. Vielmehr entsteht eine Dramaturgie wechselnder Eindrücke, die von intensiven, energiegeladenen Momenten bis zu ruhigeren, introspektiven Erfahrungen reicht.
Dream Rooms bewegt sich damit an der Schnittstelle zwischen immersiver Kunstinstallation, begehbarer Entertainmentwelt und interaktivem Spielraum. Die klassische Trennung zwischen Kunstwerk und Publikum wird zugunsten einer aktiven Teilnahme aufgelöst.
Virtual Reality trifft auf physisches Spiel
Eine besondere Rolle spielt der sogenannte "VR Pool". Hier wird ein klassisches Bällebad mit Virtual Reality verbunden. Nach Angaben der Veranstalter handelt es sich um das weltweit erste VR-Erlebnis dieser Art in einem Bällebad. Die physische Bewegung innerhalb des Bällebads wird mit einer digitalen Umgebung kombiniert. Dadurch sollen reale Körpererfahrung und virtuelle Wahrnehmung zu einem gemeinsamen Erlebnis verschmelzen.
Der Ansatz unterscheidet sich von rein visuellen VR-Anwendungen durch die Einbindung einer unmittelbar spürbaren, physischen Umgebung. Die virtuelle Traumwelt wird nicht ausschließlich betrachtet, sondern mit körperlicher Aktivität verbunden. Das VR-Erlebnis ist Bestandteil ausgewählter VIP-Tickets und damit nicht im regulären Eintritt enthalten.
Musik als Bestandteil der räumlichen Dramaturgie
Auch die akustische Gestaltung ist integraler Bestandteil des Konzepts. Für Dream Rooms wurden eigene Klangwelten komponiert, die auf die unterschiedlichen Stimmungen und räumlichen Situationen abgestimmt sind.
An der musikalischen Gestaltung war Jonatan Bäckelie beteiligt, ein Produzent und Komponist mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in elektronischer Musik, Pop und orchestraler Komposition. Seine Arbeiten wurden unter anderem von internationalen Künstlern wie Diplo, Black Coffee, Tale of Us und Laurent Garnier unterstützt.
Die Musik begleitet den Wechsel zwischen den Erlebnisbereichen und trägt zur emotionalen Dramaturgie bei. In Verbindung mit Licht, Bewegung und Raumgestaltung entsteht eine multisensorische Inszenierung, in der die einzelnen Gestaltungselemente aufeinander abgestimmt sind.
Vom Ausstellungsbesucher zum aktiven Teilnehmenden
Ein wesentliches Merkmal von Dream Rooms ist die bewusste Abkehr vom klassischen Ausstellungsprinzip. Zahlreiche Installationen sind dafür konzipiert, betreten, berührt oder durch eigene Bewegung erlebt zu werden. Die Besucher können in Bällebäder eintauchen, mit Licht und Bewegung interagieren oder sich durch die surrealen Raumlandschaften bewegen. Damit wird die körperliche Beteiligung zu einem wichtigen Bestandteil der Erlebnisqualität. Gleichzeitig entstehen zahlreiche visuell auffällige Motive, die sich fotografisch dokumentieren lassen. Fotografieren und Filmen für den privaten Gebrauch ist innerhalb der Experience gestattet.
Die Experience ist für alle Altersgruppen geeignet. Die Location ist laut Anbieterinformation rollstuhlgerecht und barrierefrei zugänglich.
Besuchsinformationen zu Dream Rooms München
- Eröffnung: Freitag, 30. Oktober 2026
- Veranstaltungsort: Neue Hopfenpost, Hopfenstraße 6, 80335 München-Maxvorstadt
- Erlebnisdauer: ca. 60 – 90 Minuten
- Zielgruppe: alle Altersgruppen
- Barrierefreiheit: rollstuhlgerechte Location (laut Anbieter)
- Tickets: über den Fever Marketplace und die Fever App
- Ticketkategorien: reguläre Eintrittskarten und VIP-Tickets mit zusätzlichem Zugang zum VR-Erlebnis
- Weitere Informationen: dream-rooms.com/munich/
Was Eventmanager von dem "Dream Rooms"-Konzept lernen können – Ein Kommentar der EventMasterBook.de-Redaktion
Die Sehnsucht nach multisensorischen Erfahrungen als neues Geschäfts- und Erlebnismodell
Dream Rooms greift ein gesellschaftliches Bedürfnis auf: Je stärker der Alltag von digitalen Bildern und virtuellen Inhalten geprägt wird, desto wertvoller erscheinen Erlebnisse, die Menschen körperlich, emotional und mit möglichst vielen Sinnen ansprechen.
Die Mechanik des Konzepts verbindet drei Elemente: Multisensorische Inszenierungen erzeugen Staunen, spielerische Interaktionen machen Besucher zu aktiven Teilnehmern und fotogene Erlebniswelten fördern die Verbreitung über soziale Medien. So wird aus einem individuellen Erlebnis zugleich ein kommunikativer Multiplikatoreffekt.
Für Eventmanager liegt die zentrale Erkenntnis darin, dass die Wirkung eines Events nicht allein von spektakulärer Technik oder aufwendiger Gestaltung abhängt. Entscheidend ist eine Erlebnisdramaturgie, die sinnliche Wahrnehmung, emotionale Beteiligung und eigene Handlungsmöglichkeiten miteinander verbindet.
Dream Rooms zeigt damit exemplarisch, wie sich die Sehnsucht nach außergewöhnlichen Erfahrungen in ein zeitgemäßes Erlebnismodell übersetzen lässt. Für die Live-Kommunikation bedeutet das: Nicht nur Botschaften inszenieren, sondern Erfahrungsräume schaffen, in denen Menschen selbst zu einem Teil der Geschichte werden und diese in ihren eigenen Netzwerken teilen können.
Titelbild: Dream Rooms München (Copyright: Fever PR)

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Zusammenfassung:
Am 30. Oktober 2026 eröffnen Fever und Exhibition Hub die immersive Erlebniswelt Dream Rooms in der Neuen Hopfenpost in München. Interaktive Lichtinstallationen, eigens komponierte Klangwelten und ein VR-Bällebad verbinden körperliche Interaktion mit digitaler Inszenierung. Dream Rooms richtet sich an alle Altersgruppen und will insbesondere Erwachsenen die Freude am Staunen und Entdecken zurückgeben. EventMasterBook analysiert das Konzept als Beispiel für einen gesellschaftlichen Trend, bei dem emotionale Erlebnisse, spielerische Selbstentfaltung und die visuelle Teilbarkeit in sozialen Medien zu einer neuen Form der Erlebnisökonomie verschmelzen.







