eventmasterbook.de-Magazin- Eventkonzeption-Flow-6-Tipps
25. März 2021Autor: eventmasterbook – Magazin (Redaktionsteam)

Innovative Eventkonzepte So kommt man bei der Event-Konzeption in den Flow

Im Arbeitsalltag ist es nicht immer leicht, sich konzentriert seinen täglichen Aufgaben zuzuwenden. Im richtigen Flow arbeitet man nicht nur produktiver, sondern auch glücklicher. Das Team von ebuero hat in 6 Tipps zusammengefasst, wie es gelingt, in den richtigen Arbeitsflow zu kommen. Das Redaktionsteam von eventmasterbook.de hat diese Tipps auf das Eventbusiness, speziell die Eventkonzeption, umgesetzt. Denn vor allem bei konzeptionell-kreativen Arbeiten ist der richtige "Flow" der Garant für innovative Ideen und Konzepte.

Laut den Arbeitsexperten von ebuero wurde der Flow-Begriff maßgeblich von dem ungarischen Psychologen Csíkszentmihályi geprägt. Dieser erkannte, dass sich Menschen während eines Flows in einem regelrechten Produktivitätsrausch befinden und alles um sich herum vergessen. Ein Produktivitätsanstieg von mehreren hundert Prozent ist möglich. Im Flow empfinden Menschen Mühelosigkeit in ihren Handlung und erfahren ein Einheitsgefühl mit der Tätigkeit, die sie gerade ausüben. All dies geht mit einem gesteigerten Glücksgefühl einher.

Die Wahrscheinlichkeit den Flow-Zustand zu erreichen steigt, wenn spezifische Rahmenbedingungen gegeben sind. Um diese herzustellen, helfen folgende Tipps: 

Tipp 1: Über- oder Unterforderung vermeiden
Um in den Arbeitsflow zu kommen, ist es wichtig, dass die zu bearbeitenden Aufgaben den richtigen Anspruch an unsere Fähigkeiten stellen. Über- und Unterforderung sind nicht hilfreich. Die zu erledigende Aufgabe sollte den Fähigkeiten des Bearbeiters entsprechen. Gibt es hier eine Diskrepanz, kann Teamarbeit helfen. Bezogen auf ein Eventprojekt bedeutet dies: Konzepte gemeinsam im Team und / oder im Austausch mit Spezialisten entwickeln, statt alleine im stillen Kämmerlein. Routineaufgaben delegieren / outsourcen.

Tipp 2: Aufgabenbereiche klar abgrenzen (Fokussieren!)
Ebenfalls wichtig für den Flow-Zustand ist die Konzentration auf nur wenige Tätigkeiten. Ein Hin- und Herspringen zwischen verschiedenen Aufgaben kostet Energie und unser Fokus wird unterbrochen. Daher sollte man sich für einen optimalen Aufmerksamkeitsfluss auf einen engen Aufgabenbereich konzentrieren, den man zuvor klar definiert hat. Erledigt man erst ein To-do, bevor man mit einem neuen beginnt, so ist dies weitaus effektiver als ein ständiges Umswitchen. Multitasking zerstört fokussierte Arbeitsphasen und erschwert den Flow. Bezogen auf ein Eventprojekt bedeutet dies: Nehmen Sie sich Zeit für die Konzeptentwicklung. Erstellen Sie Konzepte niemals "nebenher" – blocken Sie ein oder mehrere ausreichend lange Zeitfenster dafür.

Tipp 3: Störfaktoren ausschalten
Um in den richtigen "Produktivitätstunnel" zu kommen, ist es sinnvoll, in den geblockten Zeitfenstern Unterbrechungen und Störfaktoren so gering wie möglich zu halten. Schalten Sie das Handy auf stumm, leiten Sie Anrufe um und signalisieren Sie Ihren Teamkollegen, dass man in dieser Zeit nicht gestört werden möchte. Ein Arbeitsblock sollten mindestens 45 Minuten lang sein, denn es kann bis zu 15 Minuten dauern, in den Flow zu kommen. Musik kann manchen Menschen – vor allem bei kreativen Aufgaben – helfen, den Flow-Zustand zu erreichen. Ideal ist es, speziell für Produktivitätsphasen immer die gleiche Playlist zu verwenden. So muss man sich nicht auf neue Eindrücke einlassen und kann sich auf die Musik konditionieren (im Ergebnis wird man dann automatisch produktiv, wenn bestimmte Titel erklingen).

Tipp 4: Optimale Zeiten identifizieren
Jeder Mensch hat seinen ganz individuellen (Bio-)Rhythmus. Während manche direkt morgens nach dem Aufstehen am produktivsten sind, brauchen andere etwas mehr Zeit, um erstmal in die Gänge zu kommen. Für das Flow-Erlebnis ist daher die eigene Tagesform entscheidend. Ist man also eher Nachteule als Early Bird, sollte man auch versuchen, Konzentrationsphasen nicht in die morgendlichen Arbeitsstunden zu legen, sondern diese eher für Meetings oder administrative Aufgaben nutzen.

Tipp 5: Innere Motivation durch "Sinn"
Leidenschaft ist für das Erreichen des Flow-Zustands ein entscheidender Parameter. Unsere Tätigkeit muss uns Freude bereiten und uns von innen her befriedigen. Hat man keine Motivation zu arbeiten und schaut man im Minutentakt auf die Uhr, liegt der Flow-Zustand in weiter Ferne. Mitunter ist es in diesen Fällen hilfreich, die eigenen Tätigkeiten in einen größeren Kontext einzuordnen und den Sinn zu hinterfragen. Welchen übergeordneten Sinn verfolgt das Unternehmen / das Projekt und wie trägt es zu einer besseren Welt bei? Für Eventprojekte bedeutet dies, dass man sich auch hier die Frage stellt, welchen sozialen oder ökologischen Beitrag die Veranstaltung leisten kann und wie (bzw. welche) innovative Ideen dazu beitragen können, ein noch besseres Besucher-Erlebnis im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Fairness und "Sinn" zu kreieren. 

Tipp 6: Wenig(er) Druck
Die eigene, innere Einstellung ist für das optimale Flow-Erlebnis mitentscheidend. Das zwanghafte Warten auf den Flow hemmt diesen. Entscheidend ist es, durchzuatmen, sich auf den Prozess einzulassen und den Gedanken einfach freien Lauf zu lassen. Auch die eigene Persönlichkeit spielt hierbei eine Rolle. Neigt man eher zu Angst und Nervosität, fällt es schwerer, den Flow-Zustand zu erreichen. Optimistische Menschen, die Probleme aktiv angehen und bereit sind, sich neuen Herausforderungen zu stellen, kommen hingegen leichter in den Flow. Bezogen auf das Eventbusiness, das häufig von Termin- und Kostendruck betroffen ist, bedeutet dies: Speziell in der Konzeptphase sollte man Druck rausnehmen, in dem man sich in mehreren Abstimmungsschritten an das optimale Ergebnis heranarbeitet. Geduld haben, wenn nicht auf Anhieb alles passt und der Kunde / Auftraggeber Änderungen hat. Das beste Ergebnis findet man Zug-um-Zug. Puffer beim Timing (und im Kostenplan) reduzieren den Druck weiter und lassen Raum für Agilität.

Titelbild: eventmasterbook.de | Magazin | Redaktion | Eventkonzeption-Flow (Foto: canva.com)

Kategorie(n):

  • Eventideen
  • Eventkonzept
  • Nachhaltigkeit

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